Das Bürgerzentrum Steinbreche ist seit vielen Jahren ein Ort der kulturellen Begegnung für die Refrather Bürger. Sei es als Festsaal für große Konzertveranstaltungen und Karnevalssitzungen, oder als Veranstaltungsort für Geburtstage, Firmenveranstaltungen und Theateraufführungen - der Saal Steinbreche in Refrath (Bergisch Gladbach) wird allen Bedürfnissen der Mieter gerecht. Durch flexible Gestaltung der Räumlichkeiten eignet sich das Bürgerzentrum für Vorstandstreffen örtlicher Vereine im kleinen Saal genauso, wie für Diavorträge oder Modenschauen mit Bühne im großen Saal. Ein Foyer, eine Zubereitungsküche und eine Garderobe im Souterrain runden das komplette Nutzungsangebot.
Mit großzügigen, flexibel nutzbaren Räumen, vorhandener Licht- und Tontechnik und einem großen, teilbaren Saal bietet die Steinbreche den perfekten Rahmen für Events jeder Größenordnung.
Das Haus
Die Steinbreche ist das Bürgerzentrum im Herzen von Refrath und seit vielen Jahren Treffpunkt für Kultur, Begegnung und Engagement. Vereine, Initiativen, Schulen, Künstlerinnen und Künstler sowie private Gastgeber nutzen die Räume für unterschiedlichste Veranstaltungen. Der große Saal mit Parkettboden und Bühne eignet sich sowohl für Konzerte, Theater und Karnevalssitzungen als auch für Tagungen, Versammlungen und Feste. Ergänzt wird das Angebot durch das Foyer, eine Zubereitungsküche und Nebenräume.
Die Geschichte
Im Jahre 1712 errichtete Leonhard Gouhaire das Herrenhaus an der Steinbreche in Refrath. Nach seinem Tod kaufte seine Tochter Anna Maria, verheiratet mit dem wohlhabenden Otto Siegen, ihren drei Brüdern ihr Erbteil an der Steinbreche 1738 ab. Von ihren acht Kindern blieben nur die drei jüngsten und unverheirateten Töchter Anna Margarethe, Anna Sibilla und Anna Maria Siegen auf Haus Steinbreche wohnen, zu dem neben dem Herrenhaus, Scheune und Wirtschaftsgebäuden auch Steinbrüche, Traß- und Braunkohlegruben, Kalköfen und ein umfangreicher Landbesitz von ca. 1200 Morgen gehörte. Die drei „Steinbrecher Jungfern“ vererbten 1820 ihrem Neffen Bernhard Eyberg Haus und Gut Steinbreche. Nach seinem Tod erwarben 1850 Heinrich Rolshoven und 1879 Arnold Gabriel aus Westfalen Haus Steinbreche.
Im Jahre 1896 übernahm Josef Keller die Steinbreche und baute sie zu einem der bekanntesten Ausflugslokale des Rheinlandes aus. Bis zum Jahre 1902 entstanden die Restaurationsräume, ein großer Saal, eine Weinstube, eine überdachte Terrasse, ein Fischweiher, der Kahnweiher, ein Irrgarten, eine Kegelbahn, ein Schießstand, eine Eselreitbahn, ein Kinderspielplatz sowie Ställe für 60 Pferde. Während des ersten Weltkrieges wurden die Gebäude als Unterkunft einer Verwundetenkompanie genutzt. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Steinbreche als Ausflugslokal weitergeführt. Zu Beginn der achtziger Jahre erwarb die Stadt Bergisch Gladbach Haus Steinbreche und wandelte den Saal in ein Bürgerzentrum um. Seit Januar 2005 wird die Steinbreche vom gemeinnützigen Trägerverein Steinbreche e.V. betrieben. Seit über hundert Jahren ist Haus Steinbreche ein Ort für Kultur, Begegnung und Feste in Refrath und der Region.
Die Räumlichkeiten
Die Steinbreche bietet variable Raumkonzepte für kleine Runden ebenso wie für große Veranstaltungen.
- Großer Saal – ca. 315 m² Parkett, geeignet für Veranstaltungen mit bis zu ca. 400 Personen (bestuhlte Veranstaltungen, Konzerte, Karneval, große Feiern).
- Kleiner Saal – abtrennbarer Teil mit ca. 90 m², ideal für Feiern, Kurse oder Versammlungen im kleineren Rahmen (bis ca. 80 Personen).
- Foyer, Küche & Garderobe – einladendes Foyer, Zubereitungsküche und Garderobe im Untergeschoss ergänzen das Raumangebot.
- Bühne & Technik – Bühne (ca. 24 m², erweiterbar), einfache Licht- und Tontechnik, Künstlergarderoben und Leinwand sind vorhanden.
- Barrierefrei – das Bürgerzentrum ist rollstuhlgerecht angelegt.
Gute Verkehrsanbindung und kostenfreies Parken
Das Bürgerzentrum ist nahe Köln gelegen und gut mit PKW und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (siehe Anfahrt). Die Steinbreche liegt im Zentrum von Refrath. Kostenfreie Parkplätze in ausreichender Zahl auf dem benachbarten Marktplatz.
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Impressionen
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Anfahrt & Lage
Das Bürgerzentrum Steinbreche liegt zentral in Refrath (Bergisch Gladbach) und ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto gut erreichbar.
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Adresse:
Dolmanstraße 17
51427 Bergisch Gladbach-Refrath -
ÖPNV:
Straßenbahnlinie 1 (KVB), Haltestelle Refrath, sowie Buslinien in fußläufiger Nähe. -
PKW & Parken:
Gute Anbindung an die A4, Ausfahrt Bensberg/Refrath.
Parkmöglichkeiten bestehen u.a. auf dem nahegelegenen Marktplatz.
Für größere Veranstaltungen empfehlen wir eine frühzeitige Anreise und Bildung von Fahrgemeinschaften.
Vermietung & Kontakt
Die Vermietung des Bürgerzentrums erfolgt über den Trägerverein Bürgerzentrum Steinbreche e.V. Für Anfragen zu Terminen, Konditionen und Rahmenbedingungen nutzen Sie gerne unser Online-Buchungssystem oder kontaktieren Sie uns direkt.
Trägerverein Bürgerzentrum Steinbreche e.V.
Dolmanstraße 17
51427 Bergisch Gladbach-Refrath
E-Mail: info@steinbreche-refrath.de
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Sponsoren
Die hier aufgeführten Firmen und Personen helfen durch ihre Spenden, das Bürgerzentrum Steinbreche als Veranstaltungsort der Bürgerinnen und Bürger und der Vereine zu erhalten.
Bergisches Handelsblatt · Rheinische Anzeigenblätter
Ein „friedlicher“ Farbakzent:
Kunst am Bürgerzentrum Steinbreche
17.12.2018 · 11:56 Uhr
Refrath – (vsch). Der Trägerverein Bürgerzentrum Steinbreche betreibt für die Stadt Bergisch Gladbach seit 2004 das Bürgerzentrum Haus Steinbreche in Refrath. Ein ehrenamtlicher Kreis von fünf Personen ermöglicht seitdem die Nutzung des großen Bürgersaals für alle Refrather Bürger und Vereine.
Kürzlich hat der Trägerverein gemeinsam mit den Jugendlichen des KREA Jugendclubs aus Refrath ein Graffitiprojekt an einem Teilstück der Außenwand realisieren können.
Foto: Trägerverein Bürgerzentrum Steinbreche
Gerade auf dieser Seite zur vielbefahrenen Dolmanstraße wurde die Wand in den vergangenen Jahren oft beschmiert, sodass eine nachhaltige Lösung gefunden werden musste.
Die Refrather Jugendlichen haben unter professioneller Objektbetreuung ein Bild des Steinbruchs (Steinbreche) mit friedlichen Elementen gestaltet: eine Herzform mit integriertem Peacezeichen, das nun die Wand des Bürgerzentrums ziert.
Bergisches Handelsblatt · Bergisch Gladbach
Ein Herz für die Steinbreche
Außenwand des Bürgerzentrums mit Graffiti geschmückt
Bergisch Gladbach. Refrath hat einen neuen Hingucker. Jugendliche des Krea-Jugendclubs und Mitglieder des Trägervereins Bürgerzentrum Steinbreche haben die Außenwand des Bürgerzentrums verschönert.
Zu sehen ist an der Fassade das großformatige Motiv eines Steinbruchs, ergänzt mit einem Herzen und dem Friedenssymbol.
Foto: Arlinghaus
Gerade auf dieser Seite zur vielbefahrenen Dolmanstraße wurde die Wand in den vergangenen Jahren oft beschmiert, sodass wir unbedingt etwas überlegen mussten, erklärt Thorsten Wittemann vom Trägerverein.
Der farbliche Akzent sei ganz bewusst gewählt worden. Der Krea-Jugendclub habe den Trägerverein hervorragend unterstützt und das Projekt professionell betreut.
Kölner Stadt-Anzeiger
Auch Nachbarn überzeugt
Von Stephanie Peine · 05.02.2008
Bergisch Gladbach. Am Anfang war das Loch. Das Finanzloch der Stadt. Und in diesem Loch drohte das Bürgerzentrum Steinbreche zu versinken. Weil die Stadt vor drei Jahren die Kosten für die Refrather Einrichtung in historischem Ambiente nicht mehr stemmen konnte, traten engagierte Bürger auf den Plan: „Wir haben Leute angesprochen, von denen wir wussten, dass sie in Refrath bereits sehr aktiv sind“.
Wer macht’s?
Ehrenamtler im Einsatz
Thorsten Wittemann berichtet von den Anfängen. Es fanden sich neun Leute, die den Verein „Steinbreche“ gründeten und Anfang 2005 das Haus, das weiterhin Eigentum der Stadt ist, in ihre Regie übernahmen.
„Man muss schon sehr naiv sein, um so eine Aufgabe anzugehen“, lächelt Wittemann, inzwischen Vorsitzender des Vereins. Denn das Team aus ehrenamtlichen Kräften stand vor einem Berg von Aufgaben. Da war zunächst das finanzielle Problem: Die Steinbreche war ein Zuschussgeschäft.
Um den Veranstaltungsort attraktiver zu machen, zogen erst einmal die Handwerker ein. „Die Stadt hatte zuletzt nur noch Löcher geflickt“, kritisiert der Vorsitzende. Nun wurde die Fassade neu verputzt und gestrichen, das Parkett geschliffen, Brandschutzeinrichtungen eingebaut und neue Schilder angebracht.
Die größte Veränderung betraf die Organisation des Veranstaltungsraumes. Um die Vermarktung zu verbessern, wurde eine Homepage eingerichtet und ein Veranstaltungsmanager eingesetzt, der alle Buchungen koordiniert, rund um die Uhr erreichbar ist und flexible Besichtigungstermine anbietet.
Eine weitere Schwierigkeit waren die zahlreichen Beschwerden von Anwohnern über den Lärm, der in der Vergangenheit von einzelnen Veranstaltungen ausgegangen war. „Bei der Stadt füllten die Beschwerdebriefe ganze Aktenordner“, so Wittemann.
Im direkten Gespräch mit den Nachbarn habe man viele Streitigkeiten beilegen können. Zudem sorgte man dafür, dass bei jeder Veranstaltung ein Vertreter des Vereins im Haus ist. „Der kann dann bei kleineren Notfällen helfen, weiß, wo der Sicherungskasten ist, und hat auch einen Lärmpegelmesser dabei.“
Zwar könne man nicht verhindern, dass es bei nächtlichen Verabschiedungen der Besucher schon einmal laut werde, doch die Beschwerden hätten stark nachgelassen.
Der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer dient dem Ziel, den Saal als Veranstaltungsort und Refrath als lebendigen Ortsteil zu erhalten. Daher werden die örtlichen Vereine bei der Buchung bevorzugt.
Der Erfolg gibt den Machern recht. Die Steinbreche sei gut ausgelastet und schreibe schwarze Zahlen, freut sich Wittemann. Auch die Stadt, die den Trägerverein mit 3.000 Euro im Quartal unterstützt, vergibt gute Noten.
Kulturbüro und Kunden seien sehr zufrieden, so Pressesprecher Martin Rölen. Daher habe die Stadt auch den zunächst auf zwei Jahre befristeten Nutzungsvertrag in einen unbefristeten umgewandelt.
In Zukunft will der Verein „noch ein paar spannende Veranstaltungen“ wie Kabarett und Kleinkunst hinzugewinnen. Ob das gelingt, hängt nicht zuletzt vom Einsatz der Bürger ab.
„Für die Rettung der Steinbreche haben wir schnell Leute gefunden. Für den Dauereinsatz ist das schon schwieriger“, sagt Wittemann. Die Kerntruppe habe sich inzwischen von neun auf sieben Leute reduziert. „Es wäre eine Gefahr für das Projekt, wenn das Engagement nachließe.“